Insider Reisetipps

Hier habt ihr die Möglichkeit eure Urlaubs- und Reiseberichte für alle Sri Lanka Interessierte einzustellen. Wann ward ihr auf der Insel? Welche Orte haben euch am besten gefallen und wieso? Könnt ihr schöne/günstige aber saubere Unterkünfte empfehlen? Was habt ihr ca. für geführte Tagesausflüge, Surfstunden etc. gezahlt und und und - das alles interessiert jeden Sri Lanka Reisenden... Bitte schickt eure Reiseberichte mit Fotos an srilanka [at] draw-a-smile [dot] de oder schreibt über die Kommentarspalte einen Beitrag

Ausflug Colombo Sep 13 (8)

    Wichtigste Infos: Wohin fahren? Die traditionellen Reisegebiete in Sri Lanka sind Colombo und die Südküste sowie die Highlands, Kandy und das Kulturelle Dreieck. Allerdings ist es inzwischen auch möglich, alle Gegenden der Insel zu besuchen. Was anziehen? Leichte Baumwollkleidung der pflegeleichten Sorte und leichte Anzüge sind während des ganzen Jahres am komfortabelsten. Ein Strandhut mit breitem Rand und Sonnenbrille werden ebenso empfohlen wie komfortable Schuhe oder Sandalen. Leichte Pullover können in den Bergen nötig werden, wo die Temperaturen auf 16 °C heruntergehen. Regenschirm! Nehmen Sie einen Schirm mit - Sri Lanker haben ihn auch immer dabei, ob die Sonne scheint oder ob es regnet.    

Meine erste Backpacker - Sri Lanka Reise 30. Oktober- 15.November 2014

Bei Ankunft am Flughafen bekam ich erst mal eine Simkarte geschenkt - mit 500 Rs Guthaben 🙂 Wie schön - auch Internet wurde abgedeckt - das macht vieles leichter für Recherchen. 31. Okt.: Übernachtung in Mirissa - ein gemütlicher Badeort in der Nähe von Matara (Mirissa Eye Beach Resort, Cottasi Gedara, Mirissa - 3000Rs/ Nacht in der Nebensaison), schöne Cabana mit Restaurant direkt am Strand, Frühstück 550 Rs., sehr lecker mit frischem SaftMirissa. 1. Nov.: Abfahrt Mirissa um 10 Uhr in der Früh mit dem Auto - Ziel: 200 km südlich nach Kataragama. Das Hostel in Kataragama (2750Rs) war sehr einfach. Der Ort ist übrigens nicht sehr empfehlenswert. Es gibt eine überfüllte Pilgerstätte mit viel Tamtam, bunten Bildern und viel Glitzer.Kataragama1 Kataragama 2. Nov.: In der Früh um 5 Uhr fuhren wir weiter in den Yala Nationalpark, da die meisten Tiere dort nur bei Sonnenauf- bzw - untergang zu sehen sind Das Eintrittsticket war dann allerdings gesalzen 23€/3750Rs dazu noch die Kosten für einen Jeep: 25€/4000Rs Da wir so früh losgefahren sind, war auch die Jeeptour eher anstrengend - mir fielen oft die Augen zu - ob von zu wenig Schlaf, dem Staub oder der holprigen Straße konnte ichnicht näher analysieren. image[9] image[10] image[8] image[5] Es lohnt sich auf jeden Fall immer wieder Pausen und Abstecher in die Küstendörfer zu machen wenn man mit dem Auto fährt - viel Ruhe, tolles Wasser und sehr nette Menschen! 3. Nov.:  Weiter  ins Landesinnere mit dem Zug nach Anuradhapura. Abfahrt Colombo um 5:39 in der Früh. Die Zugfahrt nach Anuradhapura (1000Rs) war recht holprig aber unerwartet kurz. Gegen 9 Uhr stieg ich bereits aus dem Zug und wurde von Anura meinem Führer und seiner Tochter Aparna (sie spricht Englisch) in Empfang genommen. Ich hatte mir auf Hotelbooking.com ein nettes Hotel (Hotel Nilketha Villa, Jethawanarama Road 139, Old Mihinthale Road, Anuradhapura) ausgesucht - der onlinepreis lag bei ca 4500 Rs - da Nebensaison ist habe ich das Zimmer für 3000Rs bekommen, schöne Zimmer mit kleinem Balkon und Pool - ich war happy. Dann ging es los die Ruinen und Dagobas erkunden. Zunächst besuchten wir den Isurumuni Raja Maha Viharaya - eine wunderschöne Tempelanlage (200Rs). Hier lebte ein Königssohn der mit einem Zigeunermädchen abhaute 😉 Wo die Liebe hinfällt ... Von der obersten Plattform der Anlage kann man einen künstlich angelegten See sehen - ich glaube er heißt Tissa Wewa - das Wasser wird zur Bewässerung der umliegenden Reisfelder genutzt. Daraufhin fuhren wir weiter zur alten Königstadt (3250 Rs). Der Preis ist verständlich, wenn man weiß dass dort über 6000 Archäologen tätig sind. Eintritt zahlen übrigens nur Ausländer (in ganz Srilanka- egal ob Tempel oder Nationalpark). Die Gegend ist besonders bekannt für die Moonstones - ein Halbkreis aus Stein vor den Treppen, welcher früher als Fußabstreifer genutzt wurde: Der äußerste Ring stellt Flammen dar, die das Leiden im Leben repräsentieren. Der zweite Halbkreis zeigt zunächst einen Elefanten (steht für Geburt), dann ein Pferd (Krankheit), Löwe (hohes Alter) Stier (Tod). Das ganze wiederholt sich und versinnbildlicht so die Wiedergeburt und den Kreis des Lebens. Der dritte Ring stellt Kletterpflanzen dar, die das gute und schlechte in unserem Leben repräsentieren - unsere Entscheidungen welche Wege wir beschreiten. Die vierte Reihe zeigt Enten - sie stehen für Reinheit und Intelligenz: die Srilankaner sagen wenn man zum Wasser einige tropfen Milch dazugibt werden diese Enten nur die Milch trinken/ rausfiltern. Der fünfte Kreis stellt wieder eine Kletterpflanze da, allerdings eine schmalere. Sie steht für ein einfaches Leben (der Weg der Mönche vielleicht... Verzichtet man auf all den Konsum findet man das was wirklich im Leben zählt). Der innerste Kreis symbolisiert die Lotusblume. Sie steht für das Nirvana. image[16] image[15]   Viele Bauten stammen aus 100 v. Chr bis 200 n. Chr. Mit gut erhaltenen Skulpturen und Reliefs. Herrenlose Hunde begegnen einem hier auf Schritt und tritt - oft schlafen sie auch auf der Straße und stehen oftmals noch nicht mal auf wenn die Autos dicht an ihnen vorbei brausen, sondern heben nur den Kopf. Die Hunde hier sind überhaupt nicht aggressiv und freuen sich über jede Streicheleinheit die sie bekommen können. image[19] image[18] Das hier sind die Swimmingpools der Mönche 🙂 Nicht schlecht, was?image[20] Am 4.11 ging es um 9:30 in der früh los - die älteste Tempelanlage besichtigen. Mihinthale liegt etwa 10km außerhalb der Stadt und ist absolut sehenswert (500 Rs). Vor Ort konnte ich einen Guide dazubuchen, der uns die Geschichte dieser Anlage erzählte. Hier bekehrte ein indischer Königssohn, der Levitation beherrschte den srilankanesischen König und damit auch sein Volk zum Buddhismus. Die älteste Stupa/Dagoba steht hier - umgeben von Meditationshöhlen. Mihinthale Dann ging es weiter Richtung Sigiria - meinem nächsten Übernachtungsort. Auf dem Weg besichtigten wir den Aukana Buddha - dieser aus dem Felsen gehauen und ca 8m groß (750Rs). Die Hand die zur Schulter zeigt bedeutet: er kümmert sich um die Probleme der Menschen. Die linke Hand symbolisiert seine Ratschläge. Leider waren gerade Arbeiter dabei ein Dach für dieses Schmuckstück zu bauen und dementsprechend laut und ungemütlich war es. Wir fanden allerdings direkt hinter der Tempelanlage einen kleines natürliches Felsbecken, dass sich über Jahre mit Regenwasser gefüllt haben muss. Aukana BuddhaAuch Seerosen und Lotosblumen waren zahlreich. Nachdem mein Fahrer eine falsche Straße gewählt hat (wahrscheinlich wollte er einfach nur etwas mehr Kilometergeld) waren wir schon an Sigiria vorbei und in Dambulla - das eigentlich erst am nächsten Tag auf meinem Plan stand. Die Stadt habe ich als laut, eher dreckig und lieblos empfunden. Die Wandbilder dort habe ich mir dann doch nicht angesehen, da ich nicht bereit war 1500 SLD dafür zu zahlen. Von außen war viel bling bling und Kitsch. Also zurück nach Habarana. Dort trat ich meine erste Ayuveda Massage an. Auf dem Weg kamen wir in Sigiria vorbei, wo ich mir mein nächstes Hotel für 3000 SLD sicherte (Peacock's Resort 144, Galakotuwa, Inamaluwa, Sigiriya) - wieder mit Pool aber nicht so gemuehtlich wie das in Anuradhapura. Zunächst wollte der Ayuvedameister und Doktor 5000SLD. Als ich daraufhin ablehnte und zur Rückfshrt blies, entschied er sich nochmal um und bot mir die Behandlung für 3000 SLD an was ich dann auch annahm. Die Massage und die Spezialsauna im Anschluss war hervorragend - wobei ich vorallem die Sauna spitze fand - der Kopf bleibt draußen. Von Habarana zurück nach Sigiria fuhr ich diesmal mit einem Tuktuk dass mich  für 700 SLD zum Hotel brachte (15 km). Am 5.Nov lies ich den Tag langsam angehen und besuchte am Nachmittags den berühmten Lions Rock (3900 SLR)- ein König hat dort seine Festung errichtet. Später wurde sie von Mönchen genutzt. Ich blieb bis auf dem Felsen bis zum Sonnenuntergang - es lohnt sich hier mehr Zeit einzuplanen und man muss gut zu Fuß sein! Auch die Wolkenmadchen sind hier zu Hause.image[29] image[28] Für den 6.Nov war der Plan: weiter Richtung Kandy, da in Arugambay (Ostküste Nähe Yala) Regensaison ist und mir unterwegs häufige abgeraten wurde dort hin zu fahren. Ich habe dann allerdings von 2 Leuten gehört dass die Ostküste doch nicht so verregnet ist und habe mich spontan entschieden mit dem Public Bus  nach Polonnaruwa und von dort weiter nach Batticalowa zu fahren da mich der Zahntempel in Kandy momentan nicht wirklich anlacht.
Von Sigiriya mit Buswechsel in Polonnaruwa bin ich jetzt an der Ostküste in Kalkudah angekommen. Habe diesmal ein Zimmer für 1500 Rs bekommen (Moni Guesthouse,Munai Murukan Kovil Road Passikudah). Der Besitzer dieses einfachen Hostels heißt Sathesh und ist für Buchungen unter 0773926833 erreichbar. Er kocht fabelhaft und ist ein sehr aufmerksamer Gastgeber. Die Räume kann man mit AC buchen, dann wird es etwa 1000 SLR pro Tag teurer. So langsam bekomme ich ein Gespühr für die Preise hier ;). Die Lage zwischen dem einsamen, kilometerlangen Strand von Kalkudah und dem  von Einheimischen und Touristen stark frequentierten Passikudah Beach ist ideal. Heute war ein traumhafter Strandtag - ich hatte das Meer ganz für mich alleine (bis auf ein paar Fischer weiter weg, 3-4 Hunden, Kühen und ein paar Handwerkern die in Strandnähe ein neues kleines Hotel herrichteten.

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